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Die 3 Motive des Menschen

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Das „Zürcher Modell der sozialen Motivation“ geht von drei elementaren Motiven in uns Menschen aus. Diese drei, grundlegenden, Motive werden schon in den ersten Lebensjahren angelegt und fangen damit an sich auszuprägen. Die Motive, die in den ersten Jahren angelegt und ausgeprägt wurden, werden uns, das ganze Leben lang, begleiten. Genau diese drei. Wir alle haben diese Motive in uns, auch wenn sie durch unterschiedliche Erfahrungen und Charaktere unterschiedlich stark in den Vordergrund treten.

Das Sicherheitssystem: Das Sicherheitssystem steht für das Streben nach, wie der Name es vermuten lässt, Sicherheit und Geborgenheit. Insbesondere bei vertrauten Menschen, wie bei der Familie oder bei einem engen  Freundeskreis. In dieses System gehört auch das Fürsorgemotiv, also das „helfen wollen“, vor allem das Unterstützen der eigenen Familie. (blau)

Das Erregungssystem: Das Streben, nach Abwechslung, etwas neuem und aufregendem. Das Streben hin zu anderen, fremden Menschen und das damit einhergehende Ablösen und Abnabeln von der eigenen Familie. Im „Erregungssystem“ ist auch die Funktion der „Genvermischung- und ausbreitung“ untergebracht. Ein weiterer Aspekt ist der ausgeprägte Spieltrieb. (pink)

Das Autonomiesystem: Das Streben nach Unabhängigkeit, Freiheit, nach Durchsetzung gegenüber anderen, nach Kontrolle und Macht. Dieses Motivsystem bündelt eine ganze Reihe von Einzelsystemen, alle leicht egoistischer Natur. Auch das Streben nach Leistung und Selbstbeherrschung ist hier verankert. (gelb)

Wichtig bei diesem System der Motive ist noch zu Erwähnen, das sie unterbewusste Motive darstellen. Also die selbstreflektierende, eigene Aussage über die eigene Motivation muss sich nicht immer mit den wahren Motiven des eigenen Handelns decken.

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